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Panasonic Lumix DC-G9 - erster Eindruck

  07.01.2018/22.02.2018/23.03.2018
  Manchmal brauche ich zwei Kameras. Ich habe nicht immer die Zeit und die Möglichkeit, ein Objektiv zu wechseln. Dafür hatte ich zuletzt die alte E-M1. Nun brachte Panasonic die DC-G9 auf dem Markt - mit interessanten Features. Ich wollte sie zumindest testen und entscheiden, ob ich sie zukünftig statt der E-M1 parallel zur E-M1 Mark II einsetzen will.
  Nun liegt die Kamera neben mir, ich habe die rd. 350 Seiten der Anleitung durchgearbeitet und diverse Testaufnahmen gemacht. Hier mein erster Eindruck:
  Der Größenunterschied zur Olympus OM-D E-M1 Mark II ist nicht so groß, wie mir ein Olympus-Mitarbeiter beim Oly-Treff gesagt hatte. Für mich kein Problem. Sie liegt gut in der Hand.
  Der beiliegende Akku war fast leer, also erst mal aufladen. Dabei fällt auf, dass die LED während des Ladens grün leuchtet und am Ende erlischt, anders als bei Olympus. Dort blinkt sie erst gelb (Intervall je nach Ladezustand) und am Ende permanent grün. Und der Akku hat eine Form (auf einer Seite deutlich abgerundet), die einen schnelleren Akku-Wechsel als bei der Olympus ermöglicht.
  Die Anleitung (Download) gefällt mir besser als bei Olympus. Neben der "normalen" Inhaltsangabe gibt es - wie auch bei Olympus - ein Inhaltsverzeichnis nach Funktionen - nur besser. Besonders gefällt mir, dass bei jeder Funktion am Ende angegeben wird, in welchen Fällen sie nicht funktioniert. Das kann die Nerven deutlich schonen, wenn eine Funktion nicht funktionieren will, und man nicht weiß, warum. So funktioniert z.B. der Blitz nicht, wenn man auf lautlos gestellt hat.
     
    Die für mich wichtigsten Vorteile:
   
  • Das Fokus-Tracking funktioniert sehr gut - bei der Olympus nicht wirklich nutzbar.
  • Die für mich wichtigsten Menüpunkte lassen sich in "meinem" Menü zusammenfassen (bis zu 23).
  • Es ist mühsam, sich die Fn-Tastenbelegungen dauerhaft zu merken, zumal diese je nach Einsatz unterschiedlich sein können. Bei der G9 drückt man einfach länger auf eine Taste, dann kann man die aktuelle Einstellung sehen und auch gleich ändern.
     
     
    weitere erfreuliche Features:
   
  • unterschiedliche Uhrzeit für Heimatadresse und Reiseziel einstellbar
  • Verschieben des Fokuspunktes mit dem Joystick einfacher als über die Tasten bei der Olympus. Ein Druck auf den Joystick stellt ihn wieder auf die Mitte.
  • Im manuellen Modus ist auch ein AUTO-ISO möglich.
  • Die Abblendtaste verdunkelt nicht wie bei einer DSLR. Man sieht den Effekt deutlich. Es gibt diverse Einstellmöglichkeiten.
  • Die ART-Filter gibt es bei beiden, aber sehr unterschiedliche. Die bei der G9 finde ich interessanter (mehrere SW-Filter), auch dass man da noch Einstellmöglichkeiten hat (Beispiel "Sunshine" mit Position der Sonne, auch außerhalb des Bildes). Bei der Selektivfarbe gefällt mir allerdings die Olympus-Lösung deutlich besser.
  • Der Akku hat eine Form - auf einer Seite abgerundet, die einen schnelleren Akku-Wechsel als bei der Olympus ermöglicht.
  • Man kann nicht nur 3, sondern 5 benutzerdefinierte Einstellungen speichern.
  • Sternenlicht-AF (noch nicht getestet)
  • Lupenansicht: bessere Bildqualität
  • AF-Bereiche vielfältig einstellbar (s. Anleitung S. 96 ff)
  • Gesichtserkennung: Es lassen sich bis zu 6 Personen mit Namen und Alter registrieren und erkennen.
  • Bei der ISO-Einstellung lässt sich neben der ISO-Zahl auch die Obergrenze einstellen. Es gibt zusätzlich zu ISO-AUTO auch eine "intelligente" iSO-Automatik.
  • Neben dem 10-Sek.-Selbstauslöser gibt es noch einen, der nach 10 Sekunden 3 Bilder im Abstand von 2 Sekunden macht - für Gruppenaufnahmen sehr nützlich.
  • Neben dem automatischen Weißabgleich gibt es noch einen zweiten AWB, der aber die Rottöne der Umgebung beibehält.
  • Schauen durch den Sucher und Positionieren des Fokuspunktes bei eingeklappten Display als Touchpad möglich.
  • Nachtmodus
  • Umschaltung manueller Fokus, Single-AF und Continuous-AF per Schalter
  • AE-Bracketing-Einstellung einfacher (im Sucher)
  • Sie liegt etwas besser in meiner Hand.
  • Sie informiert, wenn die Speicherkarte eine aktive Sicherung hat, also keine Bilder gespeichert werden können.
     
    Die für mich wichtigsten Nachteile:
   
  • Unterbelichtete Bildteile werden nicht markiert. Bei Olympus kann man sich unterbelichtete Bildteile blau, überbelichtete rot anzeigen lassen. In Verbindung mit der Belichtungskorrektur ist das ein gemiales Feature für die Arbeit im M-Modus (manuell). Bei Panasonic lässt sich nur ein "Zebra"-Muster für überbelichtete Bildteile zuschalten, deutlich unauffälliger.
  • Auslöser und Joystick liegen für meine Finger (Zeigefinger und Daumen) zu weit auseinander. Für die Positionierung des Fokuspunktes unbefriedigend.
  • Vorderes und hinteres Einstellrad sind bei der Olympus deutlich besser positioniert und bedienbar
  • Auto-Wiedergabe (Anzeigedauer des gerade gemachten Bildes): Die kürzeste Zeit ist 1 Sekunde, das ist mir zu lang. Bei Olympus ("Aufnahmeansicht") sind auch 0,3 und 0,5 Sekunden möglich.
  • kein LiveComp ("Lichtzusammensetzung" S.241 keine Ersatz)
     
    weitere Kritikpunkte:
   
  • Sucheranzeige: Liegt ein Wert (Blende, ISO, ...) zwischen zwei Werten, flackert die Anzeige zwischen beiden Werten hin und her.
  • Ergebnis des Selektiv-Filters nicht so überzeugend wie bei der Olympus.
  • Wenn die Akku-Anzeige von 24% auf ROT wechselt, ist nur noch wenig Zeit. Bei Olympus hat man da noch länger.
  • Die Gesichtserkennung funktioniert bei der Olympus besser.
  • Die Olympus ist kompakter, der Unterschied ist für mich aber nicht gravierend.
  • Bevor die Belichtungskorrektur möglich ist, muss eine Taste gedrückt werden - umständlich. Das lässt sich aber im Menü ändern:
    Im Menü 3 (Werkzeugschlüssel mit „C“) > Betrieb > Rad-Einstellungen > Belichtungsausgleich > vorderes Rad (Symbol)
     
    Lumix-Olympus
     
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